Rechtsschutz für Selbstständige: Schützen Sie ihr Recht!

In einem Betrieb kann es leicht zu Meinungsverschiedenheiten zwischen Inhaber und Angestellten kommen, die zum Teil schnell in einen Rechtsstreit münden können. Oftmals wächst sich ein juristisches Verfahren zu einem langwierigen und vor allem teuren Unterfangen aus – gerade bei Selbstständigen, Freiberuflern und Inhabern kleiner Betriebe kann dies sogar zu einer existenziellen Bedrohung werden.

Rechtsschutz für Selbstständige

Diesem Szenario können Selbstständige mit einer leistungsstarken Rechtsschutzversicherung vorbeugen. Der Rechtsschutz für Selbstständige trägt im Fall der Fälle die Verfahrenskosten und ermöglicht es Versicherten, ihr Recht geltend zu machen. Die Rechtsschutzversicherung übernimmt die Prozess- und Anwaltskosten – bei einer Niederlage vor Gericht trägt sie auch die Unkosten der gegnerischen Partei. Wer gewerblich selbstständig ist, kann hier von speziellen Paketen der Versicherungen profitieren.

Rechtsschutzversicherungen für Selbstständige bieten spezielle Optionen

Selbstständige haben gegenüber „normalen“ Arbeitnehmern und Lohnarbeitern einen Vorteil, wenn sie eine Rechtsschutzversicherung abschließen. Arbeitnehmer müssen immer eine Privatrechtsschutzversicherung abschließen, wenn sie einen privaten Arbeits- oder Mietrechtsschutz wünschen – diese Bausteine können hier nur in Verbindung mit einem Privatrechtsschutz abgeschlossen werden.

Selbstständige müssen dies im Fall des Berufsrechtsschutzes nicht: Sie können auch ohne Privatrechtsschutz einen Berufsrechtsschutz abschließen. Da allerdings gerade bei Selbstständigen die Bereiche „Arbeit“ und „Privat“ sehr schnell verschwimmen, bieten die Assekuranzen ohnehin meistens eine Kombination aus beiden Bereichen an.

Zudem kann die Rechtsschutzversicherung für Selbstständige einfach um weitere Bereiche erweitert werden – so lassen sich beispielsweise spezielle gewerbliche Risiken absichern, etwa mit einem Spezial-Strafrechtsschutz. Auch ein zusätzlicher Verkehrsrechtsschutz ergibt Sinn, da der herkömmliche Rechtsschutz für Selbstständige nicht für rechtliche Belange von Fahrzeughaltern, -mietern oder -fahrern aufkommt.

Angestellte mitversichern?

Unternehmer, die mit ihrer Firma international tätig sind, sollten unbedingt prüfen, welchen Leistungsumfang und Geltungsbereich Sie benötigen, um auch Risiken im Ausland abzudecken. So beugt man mit einem Rechtsschutz für Selbstständige unangenehmen Überraschungen vor.

Sobald sich das Unternehmen vergrößert, ist es möglich, den Versicherungsschutz auch auf die Angestellten auszuweiten. Diese Leistungserweiterung ist optional, sollte aber nach Möglichkeit genutzt werden, um maximale Sicherheit zu gewährleisten.

Rechtsschutzversicherung Vergleich – so finde ich die passende Versicherung

Man kann so vorsichtig leben wie man will und auf jede Kleinigkeit achten – es kann dennoch immer etwas dazwischen kommen: Sei es ein Autounfall, ein Nachbarschaftsstreit, der ausartet oder Unstimmigkeiten beim Arbeitgeber.  Der Phantasie sind hier keine Grenzen gesetzt und es gibt so viele Möglichkeiten, wie das Leben selbst.

Nur eines ist sicher. Wenn der Fall der Fälle einmal ein tritt ist guter Rat teuer. Und dies im wahrsten Sinne des Wortes: Schon wer nur einige einfache  Beratungsgespräche beim Anwalt seines Vertrauens in Anspruch nimmt  kann schnell bei Kosten von mehreren hundert Euro landen. Ganz zu schweigen von den Ausgaben für Gerichtstermine, etwaige Prozessgebühren oder den Aufwendungen für das Erstellen von Gutachten.

Unannehmlichkeiten vermeiden – Rechtsschutzversicherung abschließen

Um  solche unangenehmen Fälle zu vermeiden gibt es eigentlich nur eine Möglichkeit: Der Abschluss einer Rechtsschutzversicherung.  Eine solche Versicherung bietet verschiedene Vorteile. Zum einen zahlt der Rechtsschutz immer und in jedem Fall unabhängig davon ob man klagt oder angeklagt wird. Zum anderen werden auch alle erdenklichen Kosten übernommen werden: Anwaltsgebühren, Gerichtskosten, ebenso wie die Kosten der Gegenseite, falls der Prozess nicht so ausgeht wie man sich das gewünscht hat.

Das Beste beim Abschluss einer Rechtsschutzversicherung ist aber, dass sie nicht nur im Ernstfall schützt sondern auch ein Gefühl der Sicherheit vermittelt. Viele Menschen lassen nämlich  im Ernstfall erst gar nicht auf einen Rechtsstreit ein und geben – aus Furcht vor den möglichen Kosten – klein bei, selbst wenn sie im Recht sind. Wenn man eine geeignete Rechtsschutzversicherung abgeschlossen hat muss das nicht sein und man kann im wahrsten Sinne des Wortes auf seinem guten Recht bestehen.

Rechtsschutzversicherung Vergleich – darauf sollte man achten

Wenn man sich dafür entschieden hat eine Rechtsschutzversicherung abzuschließen ist das aber erst der Anfang.  Im nächsten Schritt gilt es den passenden Anbieter für sich zu finden. Hier hilft es einen  Rechtsschutzversicherung Vergleich anzustellen und zu schauen welche Bereiche man wirklich versichern lassen möchte. Dazu kommt, dass es viele Anbieter gibt, die ebenso viele Tarife haben. Mit einem Rechtsschutzversicherung Vergleich kann man sich auf einfache und unkomplizierte Art und Weise vergewissern welche Leistung von wem zum günstigsten Tarif angeboten wird.

Tarife sind nicht alles

Ein Rechtsschutzversicherung  Vergleich bietet darüber hinaus die Möglichkeit, dass man sich einen allgemeinen Überblick verschaffen kann und so auf Versicherungen aufmerksam wird, die man zunächst vielleicht gar nicht im Blick hatte. Bei dem vielfältigen Angebot an Versicherungen ist es nämlich gar nicht so leicht den Überblick zu behalten. Ganz wichtig ist es,  bei einem Rechtsschutzversicherung Vergleich nicht nur auf die Tarife zu achten. Es gibt nämlich viele Versicherungen, die zwar mit äußerst geringen Preisen werben, deren tatsächliche Leistungen aber nicht damit Schritt halten können.

Welche Leistungen brauche ich wirklich?

Beim Rechtsschutzversicherung Vergleich sollte man deshalb ganz konkret schauen was für Leistungen man individuell benötigt. Für den einen macht es beispielsweise Sinn eine Miet-Rechtsschutzversicherung abzuschließen während  der Hauseigentümer gut und gerne darauf verzichten kann, dafür aber arbeitsrechtlich geschützt werden will. Hier muss jeder ganz einfach abwägen was er wirklich benötigt und ein Rechtsschutzversicherung Vergleich ist die beste Gelegenheit dies zu tun.

Vergleich Rechtsschutzversicherungen

Vergleich Rechtsschutzversicherungen – worauf Sie achten sollten. Wie bei jeder Versicherung sind auch vor Abschluss einer Rechtsschutzversicherung einige grundsätzliche Fragen zu stellen, bevor Sie entscheiden können, welche Versicherung zu Ihnen passt: In welchen Bereichen ist es unerlässlich, versichert zu sein, in welchen kann der Versicherungsschutz auch geringer ausfallen oder sogar auf ihn verzichtet werden? Wie wahrscheinlich ist es, dass ein Versicherungsfall eintritt und die Versicherung in Anspruch genommen wird? Und schließlich – wie umfassend soll die Absicherung im Schadensfall sein? Von der Beantwortung dieser Fragen hängt die Auswahl der passenden Rechtsschutzversicherung entscheidend ab.

Dabei lohnt es sich, einen Vergleich Rechtsschutzversicherungen mit Angeboten verschiedener Anbieter vorzunehmen. So lässt sich der tatsächlich vorhandene Versicherungsbedarf am besten ermittelten bzw. die verschiedenen versicherungsangebote miteinander vergleichen. Das kann durchaus Geld sparen, denn Beitragsunterschiede sind, wie man bei einem Vergleich Rechtsschutzversicherungen erkennen kann, zum Teil erheblich.

Wo ist eine Versicherung nötig?

Um Ihren persönlichen Versicherungsbedarf zu ermitteln, müssen Sie also zunächst entscheiden, in welchen Lebensbereichen Sie mögliche Prozessrisiken ganz oder zumindest teilweise versichern wollen – etwa für Streitfälle im Zusammenhang mit ihrer selbständigen Tätigkeit, privat im Straßenverkehr, als Verbraucher im Rahmen der Produkthaftung und dergleichen mehr. Das wird je nach ihrer persönlichen Lebenssituation ganz unterschiedlich sein – wenn Sie etwa kein Hauseigentümer sind, ist auch eine Übernahme der Kosten von Prozessen, die im Zusammenhang mit dem Haus- und Grundeigentum stehen (etwa im Bereich des Baurechts) für Sie uninteressant. Gerade bei Selbständigen ist es üblich, einen individuell auf den Versicherungsnehmer zugeschnitten Rechtsschutz zu vereinbaren, der sich auf die für den Versicherungsnehmer wichtigsten Bereiche konzentriert. Die meisten Versicherungen bieten daher Einzelleistungen in Bausteinen an.

Vergleich Rechtsschutzversicherungen – Selbstbeteiligung ratsam

In dem Zusammenhang sollten Sie auch überlegen, eine Selbstbeteiligung zu vereinbaren, die in der Regel bei maximal 200 € pro Versicherungsfall liegt und zu einer erheblichen Absenkung der jährlichen Beiträge führt. Achten sollten Sie schließlich auch auf die maximale Deckungssumme (meistens bis zu 200.000 €) und die Vertragslaufzeit: wählen Sie die Vertragslaufzeit eher kurz (meist ein oder zwei Jahre), um bei Bedarf zu einem günstigeren Versicherer wechseln zu können. Zu beachten ist außerdem, dass zum Zeitpunkt des Vertragsabschlusses bereits laufende Verfahren in keinem Fall versichert sind und für neue Fälle in der Regel eine mehrmonatige Wartefrist nach dem Vertragsabschluss besteht. Achten Sie daher gerade als Selbstständiger darauf, dass Sie auch tatsächlich ab dem ersten Tag Ihrer selbständigen Tätigkeit versichert sind!

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